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SCHLEIFBRANDPRÜFUNG

Die Prüfung auf Basis des Barkhausenrauschens ist ebenfalls zerstörungsfrei. Ziel der Untersuchung ist der Nachweis von Zugeigenspannungen und Gefügeänderungen (Anlasszonen, Neuhärtung).

Auch hier wird die Prüfung mit Hilfe eines Sensors durchgeführt, der am Bauteil entlang geführt wird. Dabei werden Zugeigenspannungen und Gefügezustände über das Verhalten des Werkstoffs bei einer Magnetisierung nachweisen.

Qualitätsverlust und hohe Kosten sind die Folgen des Schleifbrands.

Ein Bauteil das Schleifbrand aufweist, ist für seinen Einsatzzweck folglich nicht mehr geeignet, es muss ausgesondert werden. Durch Schleifbrand verändert sich der Eigenspannungszustand im Bauteil. Während es in Anlasszonen zu Zugspannungen kommt, weisen Neuhärtungszonen Druckspannungen in Folge des Schleifbrands auf.

Der große Vorteil des Barkhausenrauschens gegenüber allen anderen Prüfmethoden ist der, dass diese Messung jederzeit und überall stattfinden kann. So ist es möglich, den Prozess z. B. beim Zahnrad-Profilschleifen kurz zu unterbrechen und eine Messung direkt in der Maschine vorzunehmen, ohne das Bauteil abzuspannen. Im Bereich der Prozessoptimierung ist dies unumgänglich und ermöglicht optimale Prozessverfolgung.

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